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Addo Elephant Park

Erst 1931, als gerade noch 11 Elefanten übrig geblieben waren, kam es zu einem Aufschrei in der Bevölkerung und der Addo Elephant National Park wurde etabliert, um den Rst von Südafrikas südlichster Herde zu schützen. Bis heute hat sich die Zahl auf 320 erholt, und der Park ist eine beliebte Touristen-Attraktion. Ein Netzwerk von Pisten, insgesamt rund 70km, ermöglicht Besuchern, die Tiere vom eigenen Auto aus zu beobachten. Neben Elefanten gibt es eine der wenigen maul- und klauenseuchenfreien Büffelpopulationen Südafrikas. Die Spitzmaulnashörner wurden Anfang der 60er Jahre aus Kenia importiert und haben sich mit insgesamt 35 Exemplaren gut etabliert. Andere Säugetiere sind Elen- und Rote Kuhantilope, Kudus, Buschböcke, Greisböcke, Ducker und Warzenschweine.

 
Augrabies Falls

Der Oranje River stürzt bei den Augrabies Falls auf einer Breite von 150 Meter 56 m in die Tiefe. Der Name bedeutet "Ort des großen Lärms". Diesen Namen gaben die San dem beeindruckenden Schauspiel. Besonders im Spätsommer, wenn der Fluß viel Wasser führt, machen die tosenden Wassermassen diesem Namen alle Ehre. Dann bilden sich an den Seitenwänden weitere Wasserfälle, und die Luft ist erfüllt von dichtem Sprühnebel. Die Schlucht bei den Augrabies Falls ist 220 m tief und 18 km lang. Der Augrabies Falls Nationalpark umfasst eine Fläche von 820 qkm. Die Vegation ist an das trockene Wüstenklima angepaßt. So wachsen hier unter anderem auch die sogenannten Köcherbäume. Die seltene Unterart des Kap-Spitzmaulnashorn wurde hier wieder angesiedelt. Ebenfalls zu beobachten sind Elenantilopen, Klippspringer, Klippschliefer und Steinböckchen.

 
Blyde River Canyon

Die Drakensberge in Natal sind ein Abschnitt der Abbruchkante vom südafrikanischen Hochland zum Lowveld mit einem Höhenunterschied von 1300 m. Die vom indischen Ozean heranziehenden Regenmassen haben hier einen Canyon geschaffen, der eine ganze Landschaft mit Wasserfällen, dichten Wäldern und klaren Gebirgsbächen bildet. Blyde River gehört zu den landschaftlichen Höhepunkten Südafrikas. Eine Panorama-Route für Autofahrer führt zu Wasserfällen, den Potholes und Punkten mit überwältigender Aussicht ins afrikanische Tiefland und weit in den Krügerpark hinein. Die Weite, Stille und Unberührtheit dieser einzigartigen Landschaft erschließt sich aber nur dem Wanderer.

 
Camps Bay

Camps Bay gehört mit seinen weißen Sandstränden, den Palmen, den Top-Restaurants, Cocktail-Bars und Mega-Babes, die hier in so großer Zahl heimisch sind, dass sich der Besucher in der Filmkulisse zu einer neuen Baywatch Folge wähnt, zu den schönsten Stränden der Welt. Wenn es noch eine Steigerung gibt, dann ist es Clifton.

 
Cape Agulhas

Cape Agulhas ist mit 34°50' südlicher Breite der südlichste Punkt Afrikas. Hier - und nicht am Kap der Guten Hoffnung - treffen Indischer und Atlantischer Ozean aufeinander. Aufgrund der vielen Meeresströmungen gehören die Gewässer zu den fischreichsten der Erde. Das Kap wird vom zweitältesten Leuchtturm Südafrikas bewacht.

 
Cedarberge

Zwei Stunden nördlich von Kapstadt liegt zwischen Ceres im Süden und Clanwilliam im Norden das gewaltige Cedarbergmassiv mit einer Länge von 100 km und einer Höhe von 2028 m. Das Landschaftsbild ist durch bewaldete Schluchten, rotgefärbte bizarre Felsformationen und Höhlen mit Buschmannzeichnungen charakterisiert. 71.000 Hektar der Gebirgswelt stehen mittlerweile unter Naturschutz. Durch dieses Gebiet führen viele Wanderwege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.

 
Clifton

Clifton verfügt über vier kleine, miteinander verbundenen Sandstränden. Sie liegen pittoresk zwischen mächtigen Granitbrocken, sind deshalb im Gegensatz zu Camps Bay windgeschützt, das Wasser ist allerdings ebenso kalt.

 
De Hoop Nature Reserve

1956 wurden einige Farmen aufgekauft und ein Jahr später das Gebiet zum Nationalpark erklärt. Der Park ist heute etwa 35000 ha groß. Ein 11 km langer Rundweg, den man mit dem PKW befahren kann, startet am Office und führt Sie durch alle interessanten Bereiche des Parks. Unterwegs laden Picknickplätze zum Verweilen ein. Wer lieber zu Fuß geht, kann die 4 verschiedenen Wanderwege (6 bis 15 km) ausprobieren. Hinter einer hohen, imposanten Dünenkette erstreckt sich ein langer einsamer Strand. Nach Westen hin ist er flach und bietet die Gelegenheit zu ausgedehnten Spaziergängen. Nach Osten wird die Küste felsiger, rauer und zerklüftet. Hier reiht sich eine Bucht an die andere und in natürlichen, abgeschirmten Pools kann man baden gehen. Eine große Attraktion dieses Parks ist sein Tierreichtum. Zebras, Bontebok und Elandantilopen sieht man in großer Zahl, oft direkt vor der Haustür.

 
Dolphin Coast

Der Küstenabschnitt nördlich von Durban trägt seinen Namen nach einer Kolonie von etwa 500 Delphinen, die dort ganzjährig an der Küste leben. Im August, wenn die Sardinenschwärme von Süden kommen, sind dort über 10.000 Delphine zum Festschmaus versammelt. Darüber hinaus gehört die Dolphin Coast zu den beliebtesten Badeorten Südafrikas. Sie ist durch endlose Sandstrände gekennzeichnet, die mit wachsender Entfernung von Durban immer einsamer werden. Viele kleine und schöne Badeorte liegen an der Küste. Wegen des vom Äquator kommenden warmen Meeresstroms am Westrand des indischen Ozeans kann hier das ganze Jahr über im Meer gebadet werden. Ideal auch zum Surfen und Tauchen.

 
Drakensberge

Die Drakensberge von Natal bilden den dramatischsten Abschnitt der Abbruchkante vom südafrikanischen Hochland zum Tiefland. Saftige Wiesen, schroffe Felswände und bizarre Bergformationen schaffen ein majestätisches Landschaftsbild, das völlig verschieden ist von dem der durch Flusstäler und Gebirgsketten geprägten Alpen. Fast überall hat man einen grandiosen Weitblick in das afrikanische Tiefland. Die Drakensberge sind von einem Netz von Wanderwegen durchzogen, von denen einige über mehrere Tage gehen und z.T. übernachtungen in Höhlen vorsehen, die schon vor Jahrtausenden von Buschmännern bewohnt waren. Etwa 4000 San-Zeichnung en in 17 geschützten Höhlen sind zu bestaunen. Im riesigen Gebiet der Darkensberge, von den Südafrikanern in ihrer Leibe zu Abkürzungen einfach kurz "Berg" genannt, lasen sich gleich mehrere Urlaube verbringen. Ein Abstecher zum Sani Pass, an der Grenze zu Lesotho, bietet sich für Geländewagenfreunde an.

 
Durban

Tropisches Klima, sattgrüne Vegetation und ein echt afrikanisches Ambiente erwarten den Besucher in Durban, dem "Miami Beach"  Südafrikas und nach Johannesburg und Kapstadt die dritt größte Stadt im Land und dem wichtigstem Hafen. Aus dem ständigen Kampf zwischen Johannesburg und Kapstadt, die Nummer eins in Südafrika zu sein, hält sich Durban heraus. Die Menschen, die hier leben, lieben ihre Stadt und haben nicht das Bedürfnis, dies immer und überall kund zu tun. Durban ist dicht bevölkert, bis über die erste Hügelkette, Berea genannt, hinweg, wo bis in die 1850er Jahre noch viele Elefanten lebten. Die City ist immer lebendig, da sie zwischen Wohngebieten und dem Ozean liegt. Fast alle der 1 Mio. südafrikanischen Inder leben in Durban, was 15% der Bevölkerung ausmacht. 10% sind Weiße, der Rest Zulus. Im Jahre 1860 kamen 150000 Inder mit Schiffen aus ihrem Heimatland, um als billige Arbeitskräfte auf den Zuckerrohrplantagen der Engländer in Natal zu arbeiten.

 
Eastern Free State

Während der Free State im wesentlichen eine schier endlose und landschaftlich eher reizlose Hochebene ist, auf der großflächig Rinderzucht und Maisanbau betrieben wird, bildet der Osten einen der landschaftlichen Höhepunkte Südafrikas. Er ist durch grandiose Gebirgsketten und Sandsteinformationen gekennzeichnet, die in der Abendsonne glutrot aufleuchten und in das Hochgebirge von Lesotho übergehen. Besonders bekannt, jedoch keineswegs einzigartig, ist das Golden Gate, ein rotgoldenes Felsmassiv zwischen Clarens und Phuthadithjaba.

 
Gardenroute

Gardenroute nennt man den vielseitigen Küstenabschnitt zwischen Swellendam und Humannsdorp. Er ist durch malerische Buchten, einsame Strände, steile Kliffe, Felswände und durch Urwälder gekennzeichnet. Hinter der Küste liegen hohe Gebirgsketten, an denen sich bis 2500 mm Niederschlag pro Jahr abregnen. Weiter landeinwärts sinkt der Niederschlag aber schnell auf 250 mm/Jahr ab. Dennoch kann man die Garden Route nicht als Regengebiet bezeichnen. Die Schauer sind heftig aber kurz und fallen vorwiegend nachts. Der Name Gardenroute rührt von den ersten Siedlern her, die in den Küstenlandstrich über das trockene Inland eingewandert sind und glaubten, den Garten Eden entdeckt zu haben.

 
Gauteng

Südafrikas kleinste Provinz ist Gauteng. Sie ist das Wirtschaftszentrum des Landes. Obwohl sie nur 1,5% der Landmasse ausmacht, ist sie mit über 40% am Bruttoinlandsprodukt beteiligt.

 
Grootbos Nature Reserve

Kurz vor Die Kelders geht es links zum Gootbos Nature Reserve ab. Nach Zusammenlegen einiger ehemaliger Farmer und der konsequenten Entfernung nichtheimischer Vegetation hat sich hier ein wunderbares Fynbos-Schutzgebiet entwickelt.

 
Hermanus

Hermanus hat sich in den letzten Jahren enorm entwickelt. Es gibt zahlreiche neue Hotels, Bed&Breakfast-Unterkünfte und Restaurants. Berühmt ist der Ort für die sehr guten Walbeobachtungsmöglichkeiten. Der 12km lange, betonierte Klippenpfad folgt der Küstenlinie. Und ein Walschreier mit Seetanghorn und Schiefertafel sorgt in der Saison dafür, dass die Besucher schnell erfahren, wo gerade Wale aufgetaucht sind. Ein besonders schönes Fotomotiv ist Old Harbour, der alte Hafen.

 
Hluhluwe Umfolozi Park

Der 1895 etablierte Hluhluwe-Umfolozi National Park gehört zu Afrikas ältesten Naturschutzgebieten. Die zwei Gebiete waren einst durch einen viehfreien Korridor voneinander getrennt, um Seuchenübertragungen auf Vieh der damals noch dort lebenden Stämme zu vermeiden. 1989 wurde auch der Korridor selbst Schutzgebiet und die beiden Sektoren zusammengefügt. Das Hilton Camp im Park ist derzeit wohl die komfortabelste staatliche Lodge Südafrikas. Nicht nur die Aussicht begeistert, auch der morgendliche Walk mit einem Ranger, bei dem sich fast immer Nashörner hautnah erleben lassen. Das Breitmaulnashorn galt einst als das am stärksten gefährdete Tier der Welt. Seine Rettung zählt zu den größten Erfolgsstories im südafrikanischen Naturschutz. Als Umfolozi 1895 zum Schutzgebiet für Wild deklariert wurde, stand das Breitmaulnashorn kurz vor dem Aussterben. Weltweit gab es gerade noch 50 Exemplare. Durch den Schutz wuchs der Bestand 1920 auf 120, 1960 lebten bereits 700 Tiere im Park.

 
Johannesburg

In Johannesburg dreht sich seit der Entdeckung der ersten Goldvorkommen alles ums Geld. Die Stadt ist auf Gier und die Aussicht auf schnellen Reichtum gegründet, was sich heute auswirkt. Aufgrund der hohen Kriminaliät in und um Johannesburg wird die Abkürzung "GP" für Gauteng Province auf den Autokennzeichen von Nicht-Johannesburgern oft als "Gangsters Paradies" interpretiert. Johannesburg ist kein Urlaubsziel an sich, aber auf dem Weg zum Krüger Park oder zu den anderen typischen Sehenswürdigkeiten des Landes lohnt es sich, ein oder zwei Nächte in der Stadt des Goldes zu verbringen. Es gibt ausgezeichnete Restaurants, komfortable Hotels und viele historische Gebäude. Außerdem ist Joburg nach wie vor das kulturelle Zentrum des Landes. Bei eine geführten Stadtbesichtigung, inklusive Soweto, verliert die Angst bezüglich der Kriminalität an Intensität. Gerade in Soveto, was ja gerne als Hochburg der Kriminelle angesehen wird, wird man mit einem entsprechenden Führer freundlich empfangen und muß einsehen, das die Berichte in unseren heimatlichen Medien wohl ein wenig übertrieben sind. Die Geschichte Joburgs begann als der australische Digger George Harrison 1886 Gold am Witwatersrand entdeckte. Der arme Kerl erkannte allerdings nicht, dass er die weltgrößte Goldader angekratzt hatte und verkaufte seinen Claim für zehn englische Pfung weiter. Innerhalb kürzester Zeit verwandelte sich die zuvor friedliiche Transvaal-Landschaft in ein Tollhaus. Glücksritter aus allen Herren Ländern strömten ins Land.

 
Kap der Guten Hoffnung

Als vor einigenJahrhunderten der englische Seefahrer Sir Francis Drake das Kap der Guten Hoffnung umsegelte, notierte er, dies sei das schönste Kap der Welt. Ursprünglich wurde es "Cape of Storms" genannt. Heute ist der südliche Teil der Kaphalbinsel Naturschutzgebiet, so dass das Kap heute noch so aussieht, wie Jan van Riebeeck es 1652 vorgefunden hat. Durch die einzigartige Kapmaccia, das artenreichste Pflanzenkönigreich der Erde, führen zahlreiche herrliche Wanderwege mit Blick auf zwei Ozeane. Einen besonders schönen Ausblick hat man vom Leuchtturm oberhalb vom Kap. 

 
Kapstadt

Kapstadt, eine Stadt wie keine andere. Lebendig und gelassen zugleich. Oft wird sie verglichen mit Rio de Janeiro, Sydney oder San Francisco. Aber viele erfahrene Reisende sagen es ganz direkt: Kapstadt ist die schönste Stadt der Welt. Die Lage von Südafrikas "Mother City" am Fuße des mächtigen Tafelberg Massivs, inmitten eines Nationalparks von außergewöhnlicher Schönheit und umgeben von zwei Weltmeeren mit herrlichen, ausgedehnten Sandstränden wird auch sie begeistern. Auch die interessante 350jährige Geschichte von Kapstadt, die Vielfalt historischer und moderner Bauten, das multikulturelle Flair, der maritime Charakter der Stadt, die entspannte Lebensweise der Kapstädter, die quirlige Victoria & Alfred Waterfront, die große Vielfalt an Pflanzen und Landschaften, die schöne Kap Halbinsel, das Kap der guten Hoffnung und nicht zuletzt das reizvolle Umland tragen zur besonderen Attraktivität Kapstadts bei.

 
Karoo

Die Karoo ist eine Halbwüste, die etwa ein Drittel der Gesamtfläche von Südafrika bedeckt. Man unterscheidet die kleine Karoo nördlich der Gardenroute und die große Karoo, die in die Kalahari und die namibischen Wüsten übergeht. An den Gebirgshängen der Südküste regnen sich die Wolken ab, sodass der jährliche Niederschlag landeinwärts rapide absinkt. Obwohl die Karoo mit ihrer grenzenlosen Weite, Stille und Leere zunächst unheimlich wirkt, findet sich hier Leben in vielfältiger Form. Schlangen, Schildkröten und verschiedenste Kleintiere, die sich an die harten Lebensbedingungen angepasst haben, fristen hier ihr karges Dasein. Bevor das Land eingezäunt und für Straußen- und Schafzucht genutzt wurde, gab es hier große Herden von Wild, die jetzt nur noch in den Nationalparks der Karoo zu finden sind.

 
Kgalagadi Park

Im Kgalagadi Transfronier Park leben neben Oryxantilopen die berühmten schwarzmähnigen Kalahari-Löwen, Geparde, Leoparden, Tüpfel- und Schabrackenhyänen, Springböcke, Kuh- und Elenantilopen, Gnus, Steppenzebras, Steinböckchen, Ducker und Erdwölfe. 278 Vogelarten wurden bisher im Park registriert, wobei allerdings nur 82 ständig in dme Gebiet leben. Zwei Drittel aller Raubvögel des südlichen Afrika haben hier ihr Revier. Es ist einer der besten Plätze, um Rothalsfalken und im Sommer den akrobatischen Gaukler zu bewundern. Auch für den PKW leicht zu bewältigende Pisten durchziehen den Park, von Wasserloch zu Wasserloch, sowie zu den beiden Camps Nossob und Mata-Mata.

 
Kimberley

In Kimberley befördert Südafrika s einzige Straßenbahn Besucher zum berühmten Big Hole, dem größten von Menschen geschaffenen Loch der Erde. Bevor über 30000 Glücksritter anfingen zu buddeln, ragte hier ein Hügel in den Himmel, der Colesberg Koppie. Als dieser abgetragen war, gruben Diamantensucher immer weiter. Der Lärm der Pickel, Hämmer und später Maschinen war Kilometer zu hören. Als sie 400m tief waren, gaben einzelne Digger auf. Daraufhin bohrte der Diamantenkonzern De Beers weiter, bis 800m. Heute steht das Wasser etwa 600m hoch im Loch.

 
Kleine Karoo

Die Kleine Karoo liegt zwischen den Langebergen und den Outeniqua Bergen. Sie zieht sich von Ost nach West über eine Länge von 320 km hin. Von der Großen Karoo ist sie durch die Swartberge getrennt. Bekannt ist vorallem der Swartbergpaß. Wegen ihrer Trockenheit ist die Kleine Karoo besonders geeignet für die Straußenzucht. Hier gibt es zahlreiche Straußenfarmen, die zum Teil auch für Touristen geöffnet sind. Eine besondere Attraktion sind die Cango Caves östlich von Oudtshoorn. Diese Tropfsteinhöhlen sind eines der größten Naturwunder am Kap und waren teilweise über Jahrzehntausende von Menschen bewohnt.

 
Kruger Nationalpark

Der Kruger Park besteht aus mehreren Superlativen. Auf 2.000.000 Hektar findet der erstaunte Besucher 336 Arten Bäume, 49 Arten Fisch, 34 Arten Amphibien, 114 Arten Reptilien, 507 Arten Vögel and 147 Arten Säugetiere. Mit seinen 1500 Angestellten stellt der Park ein unvergleichliches Maß an Organisation, technischem und wissenschaftlichem Know-How dar. 1898 wurde dieses Gebiet durch den letzten Burenpräsidenten Paul (Oom) Kruger, der damaligen unabhängigen Republik Transvaal, unter dem Namen Sabie Game Reserve zum Naturschutzgebiet erklärt. 1926 erhielt das Gebiet den Status Nationalpark und wurde in seinen heutigen Namen umbenannt. Heute ist er das größte zusammenhängende Schutzgebiet für wilde Tiere in Südafrika.

 
Lesotho

Die Enklave inmitten der Republik Südafrika hat mit ihrer faszinierenden Bergwelt bis zu einer Höhe von 3500m und ihren mittelalterlichen Lebensformen manchen Reisenden begeistert. Das Königreich, das 1966 seine Unabhängigkeit erhielt, war über Jahrtausende von Buschmännern bewohnt, wovon viele Höhlen- und Felsmalereien Zeugnis ablegen. Unter dem Druck der vordrängenden Zulus haben dann Nguni Völker die Buschmänner verdrängt. Für die Durchquerung des Berglands im Osten und Süden ist ein Geländewagen unumgänglich. Besonders im Sommer (Oktober bis März) können manche Pisten zeitweilig unpassierbar werden.

 
Limpopo

Der Name des nördlichsten Gebirges von Südafrika leitet sich von der Salzpfanne im Westen ab, die seit prähistoirschen Zeiten Salz für ihre Bewohner lieferte. Wer von Makhado aus nach Norden in die Berge fährt, folgt einer schmalen, gewundenen Straße bis zum 1524 Meter hohen Pass mit grandiosem Blick.

 
Madikwe Game Resort

Das 78.000 Hektar große malariafreie Wildreservat befindet sich nordwestlich von Johannesburg an der Grenze zu Botswana. Buschland und typische Kalahari Vegetation treffen hier aufeinander und sorgen für große Artenvielfalt unter Säugetieren und Vögeln. Im Park leben alle sog. Big Five (Elefant, Nashorn, Löwe, Leopard und Büffel), ebenso wie der äußerst seltene Wildhund, Giraffen und eine Vielzahl von Antilopen.

 
Mkhuze Park

Mkuze Falls ist eine von zur zwei privaten Tierschutzgebieten in der Region, in der man die "Big Five", Löwe, Elefant, Nashorn, Leopard, Giraffe sehen kann. Zur Zeit ist das Gebiet 6000 Hektar groß, wir aber bald durch weitere Ländereien vergrößert. Neben den "Big Five" leben hier auch Büffel, Flusspferd, Gepard, Krokodil, Tüpfelhyäne sowie zahlreiche Antilopenarten, u.a. eine große Anzahl von Nyalas auf dem Gelände

 
Mossel Bay

Der Ort ist das inoffizielle Tour zur Garden Route. Hier landete mit dem Portugiesen Bartolomeu Dias der erste Europäer an Südafrikas Küste. Es gibt einen sehr schönen Strand mit Pavillon und das Barolomeu-Dias-Museum, das um eine Replik des portugiesischen Schiffes gebaut wurde.

 
Namaqualand

Auf den ersten Blick wirkt das Namaqualand öde und menschenfeindlich. Die Niederschläge liegen oft unter 50 mm/Jahr. Bis Mitte des letzten Jahrhunderts lebten hier ausschließlich Buschmänner. Nur im Süden bei Citrusdal, wo Bewässerung des Landes möglich ist, werden Tabak, Zitrusfrüchte, Rooibos Tee und Wein angebaut. Seinen unvergleichlichen Reiz entfaltet das Namaqualand aber im Frühling, wenn Regen fällt. Von August bis Oktober kann die Halbwüste zu einem Meer von Blumen erblühen, die sich wie ein Teppich über den sonst kahlen Boden legen. Besonders geeignete Gebiete, um Feldblumen zu bewundern, sind rechts und links der N7, bei Springbok und im Goegab Nature Reserve. Aber auch zu anderen Jahreszeiten bietet sich um die N7 herum ein eindrucksvolles Landschaftsbild. Reisende sollten sich die Zeit nehmen und um die N7 herum einen Zickzackkurs machen. Auf diese Weise kommt man in den Genuss des Atlantiks und der Karoo.

 
Orange River

Der Orange River ist mit ca. 2000km Länge Südafrikas größter und wasserreichster Fluss. Er entspringt im regenreichen Hochgebirge von Lesotho und durchquert den trockenen Westen als Fremdfluss, d.h. er hat nach dem Zufluss des Vaal keinen Zulauf mehr. Ein Wildwasser also, das mitten durch die Wüste fließt. Bei Augrabies donnert er in grandiosen Wasserfällen 160m in die Tiefe und fließt danach durch eine romantische, kaum zugängliche Schlucht. Zum Kanufahren ist er ganzjährig geeignet.

 
Oudtshoorn

Oudtshoorn ist mit 60000 Einwohnern die größte Stadt in der "Kleinen Karoo" und weltweit als das Zentrum der Straußenzucht bekannt. Unzählige Straußenfarmen bieten Führungen an und informieren über diese bemerkenswerten Vögel und ihre enorme Bedeutung für Oudtshoorn. Aber der Ort hat weitaus mehr zu bieten als Strauße und Straußenfarmen. Nördlich von Oudtshoorn, nur eine halbe Autostunde entfernt, liegen die Cango Caves. Dieses einzigartige Höhlensystem ist die schönste und imposanteste Tropfsteinhöhle in Südafrika und seit Ende des 19. Jahrhunderts Ziel vieler Touristen. Eine weitere Attraktion in Oudtshoorns ist die Cango Wildlife Ranch. Hier haben Besucher die Gelegenheit, Krokodile und Großkatzen wie Löwen, Tiger, Leoparden und Panther aus nächster Nähe zu sehen.

 
Port Elizabeth

Port Elizabeth hat sich von einem kleinen militärischen Außenposten zu einem der größten Häfen des Landes entwickelt. Die Stadt ist nach der Ehefrau eines englischen Kapgouverneurs benannt. Port Elizabeth ist für seine heißen Sommertage, seine Badestrände und die milden tropischen Nächte bekannt. Doch hier steht auch die größte Fabrik Afrikas: das VW-Werk.

 
Richtersveld

Des Richtersveld gehört aufgrund seiner Abgeschiedenheit und der großartigen Landschaft mit steil aufragenden Felsmassiven und tiefen Schluchten zu den schönsten Regionen Südafrikas. Wer Einsamkeit liebt und einen Geländewagen fährt, kommt hier voll auf seine Kosten. In der Bergwüste gibt es die weltweit größte Konzentration von Sukkulenten. In der Vergangenheit kamen immer wieder Prospektoren in das Gebiet, um Mineralien und Kupfererz zu suchen. Ihre verlassenen Mienenschächte und die Ruinen ihrer Behausungen legen Zeugnis darüber ab. Der 1620km² große Richtersveld Natonal Park wurde 1991 gegründet, um die einzigartige Bergwüstenlandschaft zu erhalten.

 
Robben Island

Die kleine Kapstadt vorgelagerte Insel erlangte durch einen auf ihr inhaftierten Mann Weltruhm. Nelson Mandela musste dort fast 25 Jahre seines Lebens, in Sichtweite von Kapstadt, verbringen. Heute ist die zum Nationalerbe erklärte Insel ein Symbol der Freiheit. Ende 1996 verließ die letzte Gefangenen, Wärter, Handwerker, deren Familien und 18 Killerhunde das berühmte Eiland.

 
Royal Natal National Park

Der Nationalpark im Norden der Drakensberge liegt am Fuße des Mont aux Sources, des mit 3282m höchsten Berges von Südafrika und ist ca. 80 km² groß. Landschaftlicher Höhepunkt ist das halbmondförmige Amphitheater, eine mehr als 5 km lange und 500 m tiefe Steilwand. Der Tugela River hat hier seine Quelle und stürzt von über 3000 m in mehreren Wasserfällen bis auf 1400 m ab. Der Blick vom Amphitheater wird neben dem vom Kilimandscharo zu den spektakulärsten in ganz Afrika gezählt. Die Ebenen, die dem Gebirge vorgelagert sind, beheimaten Rehantilopen, Klippspringer, Paviane und Gnus. Viele Wanderwege unterschiedlicher Länge und Schwierigkeit führten durch den Park. Auch Reiten und Klettern sind möglich.

 
Soweto

Seit dem Schüleraufstand von 1976 steht Soweto synonym für den schwarzen Widerstand gegen das Unterdrücker-System der Apartheid. Wer das wahre Leben in Afrikas größter Stadt kennenlernen möchte, sollte an einer organisierten Tour durch die South Western Townships teilnehmen, wo derzeit auf 120km² zwischen 2 und 4 Mio. Menschen leben. Am Anfang der Tour geht es zum größten Krankenhaus der Welt. Der aus Wales stammende Farmer John Albert Baragwanath stellte das Land kostenlos für den Bau eines Krankenhauses zur Verfügung. Im 1941 erbauten Chris Hani Baragwanath Hospital arbeiten 520 ärzte. Es verfügt über 3205 Betten, pro Jahr werden hier 16000 Babys geboren und 110000 Notfälle behandelt. In den Straßen von Soweto wimmelt es von Menschen, vor allem jungen Leuten. Fast die Hälfte der Einwohner sind 18 Jahre und jünger. Die Vilakazi Street wartet mit einer Superlative auf. Sie ist die einzige Straße der Welt in der zwei Friedensnobelpreisträger zur gleichen Zeit gelebt haben. Desmond Tutu und Nelson Mandela. Winnie Mandela lebt auch heute noch hier. Mandelas bescheidenes Haus in dem er 1946 mit seiner ersten Frau Evelyn gelebt hat ist heute ein Museum.

 
Springbok

Springbok ist einer der besten Ausgangsorte zur Besichtigung der einmaligen Blütenpracht des Namaqualandes. Er liegt zwischen felsigen Bergen in einer normalerweise trockenen Gegend, ist der größte Ort im Namaqualand und bildet das Handelszentrum dieses Gebiets. Springbok entstand infolge der Kupferminen, die 1856 in Betrieb genommen wurden und dem Ort bald einen schlechten Ruf eintrugen. Als ein neuer Magistrat sein Amt aufnahm, bestellte er als erstes einen Stock, um Missetäter zu bestrafen! Inzwischen ist der Ort seiner Jugend entwachsen. Im Stadtmuseum, einer ehemaligen Synagoge, die 1930 gebaut wurde, werden viele historisch interessante Gegenstände ausgestellt.

 
St. Lucia

Lake St. Lucia ist eines der größten und bemerkenswertesten Wasserschutzgebiete Afrikas. In den 64km langen See münden mehrere Flüsse. Tropische Wälder, Mangrovensümpfe und hohe Sanddünen umgeben das kaum entdeckte Biotop. Das seichte Wasser bietet etwa 700 Nilpferden und 2000 Krokodilen Lebensraum. Am östlichen Ufer findet man Wasserbüffel, Antilopen, Hyänen und den seltenen Geparden. Berühmt aber ist das Gebiet besonders als Vogelparadies mit mehr als 400 Arten. Wegen seiner einzigartigen Landschaft, Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt, die die des Krüger Parks oder des Okavango Deltas übersteigt, ist zur Jahrtausendwende der Greater St. Lucia Wetland Park von der UNO zum World Heritage Site erklärt worden.

 
Stellenbosch

Stellenbosch ist Südafrikas zweitälteste Stadt mit einer Fülle an wunderbaren restaurierten historische Gebäuden, die sich vor allem in der nahezu komplett unter Denkmalschutz stehenden Dorp Street konzentriert. Das mit über 300 Jahren älteste Hotel im Ort, wo heute wieder Wein produziert wird, ist das attraktive Lanzerac.

 
Sun City

Der Kontrast könnte nicht größer sein. Wie ein wunder taucht aus der wüsten ödnis verdorter afirkanischer Busch-Savanne plötzlich eine gigantische Oase auf: Sun City. Zweifelslos eines der ungwöhnlichsten Resorts der Welt, eine nahezu unglaubliche Fantasie Welt mit afrikanischem Ambiente, die jedes Jahr 2 Mio. Besucher anlockt.

 
Swaziland

Das Land der Swathis ist ein selbständiges Königreich. Hier kann man mehr als in Südafrika einen Eindruck vom traditionellen afrikanischen Landleben bekommen. Bei Durchreise durch das Land fällt sofort der krasse Gegensatz zwischen den riesigen Zuckerrohr- und Ananasplantagen auf der einen und den Kleinstfarmen (bis zu 1 ha.) auf der anderen Seite auf. Das Reich von König Mswati III ist kaum größer als Schleswig Holstein, bietet aber ein vielseitiges Landschaftsbild: Hochflächen, Buschland und Wälder lösen einander ab. Besonders reizvoll aber ist das Bergland im Westen mit tief eingeschnittenen Flusstälern und Wildparks fernab von den Hauptreiserouten durch das südliche Afrika.

 
Swellendam

Die 1743 gegründete Stadt Swellendam, am Fuß der Langeberge, ist nach Kapstadt und Stellenbosch der drittälteste Ort im Land. Von den kapholländischen Häusern sind sehr viele erhalten gebleiben, einige von ihnen wurden aufwendig restauriert. Nicht weit entfernt befinden sich zwei National Park. Der De Hoop Nature Reserve und der Bontebok National Park.

 
Tsitsikamma National Park

Der Nationalpark liegt im Herzen der Gardenroute zwischen Port Elizabeth und George und schützt eine grandiose Felsenküste von 80 km Länge und das mit immer grünem Urwald bewachsene Inland. Ein Netz von Wanderwegen durchzieht den Park, von denen der Otter-Trail mit 42km und vier übernachtungsmöglichkeiten der längste ist. Immer wieder sind tiefe Schluchten zu durchqueren. Auf den Wanderungen trifft man auf verschiedene Antilopenarten, Paviane, Vervet Monkeys und Ottern. Delphine und gelegentlich auch Wale sind an der Küste zu sehen.

 
Tzaneen

Der kleine Ort liegt am Fuße der Drakensberge und ist bekannt für seine subtropische Vegetation. Tee, Nüsse und Blumen werden hier angebaut. Weiter nördlich befindet sich das Modjadji Nature Reserve, das zum Schutz einer Palmfarn-Art eingerichtet wurde. Bis zu acht Meter wird diese urweltliche Zykadazeen-Pflanze hoch. Mehrere Wanderwege führen durch das Reservat, in dem man Gnus und Antilopen sehen kann. Das Reservat gehört zum Gebiet des Lobedu-Stammes, der von einer matriarchalen Dynastie regiert wird. Seit über 500 Jahren herrschen die sogenannten Regenköniginnen, die auch in anderen patriarchalisch regierten Stämmen wegen ihrer Kunst, Regen zu machen, größte Achtung genießen. Im Süden von Tzaneen liegt ein nahezu unberührtes Gebirgsreservat, die Wolkberg Wilderness Area, in die man von einer Forststation zu Fuß gelangt.

 
West Coast National Park

Die Westküste gehört zu den touristisch eher weniger entwickelten Gebieten Südafrikas, was sich jedoch zu ändern beginnt. Besonders das wunderbar warme und herrlich türkisfarbene Wasser der Bucht von Langebaan, die über den West Coast National Park zu erreichen ist, lockt Besucher. Der 200km² große Park wurde 1985 eingerichtet, um die Langebaan Lagoon zu schützen. Es ist eins der wichtigstewn Feuchtbiotope Afrikas und bietet zu Hochzeit 70000 migrierten Wasservögeln Platz.

 
Zulu

Die Zulus sind der mächtigste Stamm in Südafrika, und Zulu ist neben Englisch die am weitesten verbreitete Sprache. Zu einer Nation wurden die Zulus um 1820 durch den berühmt-berüchtigten König Shaka geformt. Seine Armee, die sich durch besonderen Drill und Grausamkeit auszeichnete, war die mächtigste auf dem afrikanischen Kontinent. In den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts erlitten die Zulus eine empfindliche Niederlage gegen die Buren in der Schlacht am Blood River. Ihre Selbständigkeit büßten sie aber erst unter den Engländern ein. Die Schlachten im Anglo Zulu War waren schrecklich und für die Engländer sehr verlustreich. Besonders auf dem Land ist die typische Zulukultur noch recht verbreitet: vor allem Ahnenkult, Hexerei, das traditionelle Heilwesen und die typische Siedlungsstruktur sind überall anzutreffen. In den Städten ist die Zulukultur politisch organisiert.

 
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