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Abel Tasman Nationalpark

Mit 22 ha ist der Abel Tasman Neuseelands kleinster Nationalpark. Er befindet sich im Norden der Südinsel. Er ist besonders bekannt für seine goldenen Strände, seine Klippen aus Granit sowie seiner weltberühmten Küstenwanderung. Die Landschaft wurde im Vergleich zu den anderen Nationalparks Neuseelands zwar stark verändert, doch die Wälder haben sich schnell erholt und in den feuchten Gebieten findet man einen besonderen Artenreichtum vor. 1942, 300 Jahre nach der Entdeckung der Küste durch Abel Tasman, wurde der Park eröffnet, der nun seinen Namen trägt.

 
Aoraki Mount Cook

Der Aoraki oder Mount Cook ist mit 3754 Metern der höchste Berg Neuseelands. Er befindet sich in den Neuseeländischen Alpen auf der Südinsel. Er bildet das Zentrum des Mount Cook National Parks, der 1953 eingerichtet wurde und ein Größe von 707 km² hat. 40 Prozent des Parks sind vergletschert. Der bekannteste Gletscher ist der Tasman-Gletscher an den Hängen des Mount Cook. Der Berg ist nach dem britischen Entdecker James Cook benannt. Der Name Aoraki entstammt dagegen der Māori-Sprache. Dies bedeutet "Durchbohrer der Wolken". Im Sprachenstreit, der bei der Benennung vieler neuseeländischer Orte eine Rolle spielt, hat man sich auf den Kompromiss geeinigt, den Berg offiziell Aoraki Mount Cook zu nennen. Ab dem Mount Cook Village gibt es herrliche Wanderwege zum Tasman Gletscher und zu einem grandiosen Blick auf den Mount Cook.

 
Arthur`s Pass Nationalpark

Der Arthur's Pass Nationalpark befindet sich in den Südalpen. Die Landschaft des Parks ist geprägt von Hochgebirgen, Bergflüssen und tiefen Schluchten und zeigt deutlich die Spuren, die riesige Gletscher während der letzten Eiszeit geschaffen haben. Zahlreiche Wanderweg laden zum Erkunden ein. Durch den etwa 115.000 Hektar großen Park verläuft eine historische Strasse vom Bezirk Canterury im Osten zur Westküste. Hier kann man auch den Kea, einen neugierigen Hochgebirgspapagei entdecken.

 
Auckland

Der Ballungsraum Auckland weist über 1,3 Millionen Einwohnern auf – einem Drittel der Landesbevölkerung. Das landschaftliche Bild des multikulturellen Auckland wird von den ungefähr 50 inaktiven Vulkanen geprägt, über deren Rücken sich die Großstadt erstreckt. Ihnen verdankt die Stadt die weitläufigen Parkanlagen, die bis ins Zentrum reichen. Die Lage an geschützten Meeresbuchten trägt ebenfalls wesentlich zum Bild Aucklands bei, nicht zuletzt durch die zahlreichen Segelboote, die der Stadt den Beinamen City of Sails einbrachten. Die Metropole wird von zwei Seiten von Meer umgeben. Im Westen mündet der Manukau Harbour in die Tasmanische See, im Osten liegt der Hauraki Golf. Er ist von zahllosen Inseln und Halbinseln geprägt und geht in den Pazifischen Ozean über.

 
Bay of Islands

James Cook entdeckte die Bay of Islands 1769 und gab ihr den Namen. Hier ließen sich die ersten europäischen Siedler nieder. In Kerikeri, der größten Stadt der Bay of Islands findet man das älteste Steinhaus Neuseelands, das Stone Store, und auch das älteste erhaltene Haus, das Mission House aus dem Jahr 1822. Die Bay of Islands ist eine der beliebtesten Urlaubsregionen Neuseelands und befindet sich auf der Nordinsel. Sie wird gebildet durch einen 16 km langen Meeresarm, der in die North Auckland Peninsula hineinreicht. In der Bucht verstreut liegen über 100 kleine Inseln, von denen jedoch nur eine, Urupukapuka Island, Übernachtungsmöglichkeiten bietet. Den Besucher erwarten hier wunderschöne Natur mit dem subtropischen Klima.

 
Catlands

Das Gebiet der Catlins umfasst etwas über 1900 km² und dehnt sich entlang eines etwa 90 km langen Küstenstreifens zwischen Invercargill und Balclutha etwa 50 km ins Landesinnere aus. Die gesamte Region wird nur von etwa 1200 Menschen bewohnt. Wildes Buschland, idyllische Wasserfälle und einsame Buchten machen den Geheimtipp aus. Nur wenige Tourisiten verirren sich in diese Gegend. Besonders sehenswert sind der versteinerte Wald an der Curio Bay, die majestätischen Cathedral Caves sowie einige Wasserfälle. Aber auch die Tierwelt ist fantasitsch. Seelöwen, Seeelefanten und die sehr seltene Gelbaugenpinguine finden hier ein Zuhause.

 
Valle de la Luna

Christchurch ist die bedeutendste Stadt und das wichtigste Eingangstor nach Neuseeland der Südinsel mit über 310.000 Einwohner. Man bezeichnet Christchurch auch als "die englischste Stadt außerhalb der Britischen Inseln" Sehr beeindruckend sind die Neo-Gotischen Gebäude des 19. Jahrhunderts aus grauem Sandstein, die Parkanlagen und die Gärten. Das alles läßt einen nicht glauben, dass man sich am anderen Ende der Welt befindet. In Christchurch gibt es eine Vielfalt an Naturschönheiten und Freizeitaktivitäten. Moderne Kunstgalerien, Festivals und Theater gehören zu Christchurch ebenso wie die attraktiven Geschäfte, Pubs, Restaurants, und Märkte. Direkt am Meer und in der Nähe von den Southern Alps bietet die Umgebung von Christchurch Naturfreunden und Wanderern viele Freizeitmöglichkeiten.

 
Coromandel Halbinsel

Die Halbinsel Coromandel befindet sich südöstlich von Auckland.Sie ist ein Ausflugziel für die Hauptstädter. Sie ist geprägt von zerklüfteten Bergen, Felsklippen und Sandstränden. Im Osten der Halbinsel bestehen die Strände aus groben Steinen während sie im Norden und Osten von feinem Sand geprägt sind. Goldsuchern und Holzfäller haben hier im 19. Jahrhundert große Verwüstungen angerichtet. Trotzdem ist die Natur heute wieder weitgehend intakt. Die Schönheit von Coromandel erschließt sich besonders auf Bootsfahrten von Whitianga aus, sowie auf Wanderwegen entlang der Küste oder durch den noch erhaltenen Urwald.

 
Doubtless Bay

Die Doubtless Bay befindet sich in Northland der Nordinsel. Sie erstreckt sich in einem langgezogene Bogen zur Karikari Halbinsel. In den Ortschaften Mangonui und Coopers Beach befindet sich touristische Infrastruktur und einsame Strände auf der Karikari Halbinsel in unbedingt einen Besuch lohnt.

 
Dunedin

Dunedin ist die Hauptstadt der Region Otago und befindet sich auf der Südinsel von Neuseeland. Die Stadt hat 122.000 Einwohner und ist der ökonomische und finanzielle Drehpunkt der Region. Die Lage von Dunedin ist einmalig. Der Ozean und den fjordartigen Hafen befinden sich gleich vor der Haustür. Die schneebedeckten Berge von Neuseeland sind nicht weit weg, und zum Snowboarden und Skilaufen treffen sich die Menschen in Neuseeland am liebsten in Dunedin. Die Stadt wurde um einen langen, natürlichen Hafen herum erbaut. Geprägt wird die Stadt von der Edwardianischen und Victorianischen Architektur und hat doch ein modernes Leben mit vielen Cafés, Kunstgalerien, Museen, Theatern und Live Music Clubs zu bieten. In der Umgebung von Dunedin findet man eine unglaubliche Tierwelt. Es gibt hier seltene Pinguine, eine Festlandkolonie von Albatrossen, Seehunde und Seelöwe.

 
Egmont Nationalpark

Der Egmont-Nationalpark befindet sich im Westen der Nordinsel. Er wird von einem erloschenen Vulkan, dem Mount Taranaki dominiert. Im Nordosten befinden sich noch die Überbleibsel zweier älterer Vulkane dem Kaitake und dem Pouakai. Der 1981 errichtete und damit zweitälteste Nationalpark misst 33.543 Hektar und umfasst das gesamte Gebiet innerhalb von 9,6 Kilometern um den Vulkan. Der Berg ist von einem Regenwaldgürtel umgeben, der von der hohen jährlichen Rate an Regenfall profitiert. Von Kapitän James Cook wurde der Berg als Mount Egmont bezeichnet, da er jedoch schon seit Jahrhunderten von den Māori als Taranaki bekannt war, wurde ihm sein alter Name wieder zurückgegeben.

 
Fjordland Nationalpark

Der Fiordland Nationalpark ist mit über 12.500 qkm Fläche der größte Nationalpark Neuseelands. Er liegt im Südwesten der Insel und bildet mit anderen Parks die sogenannte Te Wahipounamu World Heritage Area. Vierzehn gewaltige, von Gletschern geformte Fjorde schneiden tief ins Land ein und machen es zu einem der eindrucksvollsten Regionen Neuseeland. Im Land steigen fast 3 000 m hohe Berge mit schneebedeckten Gipfeln und Gletschern zum Himmel empor. Zwischen ihnen liegen zahlreiche schöne Seen, in denen sich Regenwald und Berge spiegeln. Der Park ist Heimat von rund 700 Pflanzen, die nirgends sonst gedeihen, und etlicher seltener Vogel- und Insektenarten. Es bieten sich zahlreiche Wanderwege an wie z.B. der bekannt Milford Track.

 
Fox und Franz Josef Gletscher

Der Franz Josef Gletscher ist ein Gletscher im Westland-Nationalpark auf der Südinsel Neuseelands. Er wurde 1865 von dem Deutschen Entdecker Julius von Haast nach Franz Josef I. von Österreich benannt. Wie sein südlicher Nachbar, der Fox-Gletscher, wird er aus den Neuseeländischen Alpen gespeist, seine Abflüsse fließen über den Waiho River in die Tasmanische See. Der Gletscher war vor etwa 150.000 Jahren so groß, dass er den Mount Cook und die umliegenden Berge komplett mit einschloss. Das mehrmalige Schmelzen und Wiederanwachsen des Gletschers hatte zur Folge, dass sich im Tal in Richtung Meer mehrere Hügelketten gebildet haben. Zeit wächst der Gletscher wieder und verlängert seine Zunge um etwa 80 m pro Jahr

 
Gisborne

Gisborne befindet sich direkt am Meer. Es ist der Ort an dem James Cook zuerst das neuseeländische Festland betrat. Durch das warme und milde Klima während des gesamten Jahres, ist der Weinanbau sehr populär. Im Umland von Gisborne befinden sich landschaftlich interessante Nationalparks die Wanderern vieles bieten. Wie zum Beispiel der 1.600 Meter hohe Mount Hikurangi. Aber auch herrliche Stränden laden zum Baden, Surfen oder Spazieren ein.

 
Golden Bay

Die Golden Bay liegt am Übergang zwischen der Tasmanischen See und der Cook-Straße. Von Nord nach Süd ist sie mehr als 45 km lang. Sie ist ingebettet zwischen zwei wunderbaren Nationalparks: dem Abel Tasman National Park im Südosten und dem Kahurangi National Park im Westen. Hauptattraktion der Golden Bay ist das Farewell Spit mit seiner einzigartigen geographischen Formation und der ungewöhnlichen Flora und Fauna. Er ist eine nur 700m breite, etwa 25 km lange Landzunge, die ausschließlich aus Sand besteht. Hier bieten sich lange Strandspaziergänge in der Einsamkeit mit tollen Ausblicken auf das Meer und einzigartige Felsformationen oder auch der Besuch der beiden Nationalparks an.

 
Hanmer Springs

Etwa 90 Autominuten nördlich von Christchurch, auf einem 370m hohen Plateau liegt Hanmer Springs. Umringt von großen Bergen ist es ein idealer Ort um zu entspannen. Die Gegend zeichnet sich durch Thermalquellen aus in denen man baden kann. Man kann sich aber auch auf einen der vielen Wanderwege in und rund um Hanmer Springs begeben. Die Spaziergänge dauern zwischen 45 Minuten und 3,5 Stunden. Für Europäer dürften sie allerdings etwas besonderes sein, denn in Hanmer Springs haben die ersten Siedler europäisches Gehölze gepflanzt. Hier wachsen Kiefern, Eichen, Buchen und natürlich auch Fliegenpilze. Im Gegensatz zu der sonst sehr wild wuchernden Vegetation muten die Wälder hier geradezu aufgeräumt an.

 
Hauraki Golf Inseln

Im Osten Aucklands liegt der geschützte Hauraki Golf. Eingerahmt wird dieser im Osten von der Coromandel Halbinsel und deren Fortsetzung Great Barrier Island. 47 Inseln liegen in diesem Schutzgebiet. Einige von ihnen, wie z.B. Little Barrier Island, wurden zu gesperrten Refugien für einheimische Vögel erklärt, die stark vom Aussterben bedroht sind. Auf Rangitoto Islands liegt Neuseelands jüngster Vulkan. Um 1930 herum war die Insel ein beliebtes Urlaubsziel der Aucklander, viele kleine und bunte Ferienhäuschen säumten den Strand. Auch wenn heute noch einige der kleinen Häuschen auf der Insel stehen, werden sie nicht mehr genutzt. Heutzutage ist besonders der ca. 4km lange Weg auf den Gipfel beliebt. Von dort oben hat man eine fantastische Sicht auf den Golf und auf Auckland. Ein weiteres Highlight der Inselwelt ist Tiritiri Matangi Island. Mehr als 300.000 einheimische Bäume wurden auf die Insel gepflanzt, zudem wurde die Insel mit großem Erfolg zum Vogelschutzgebiet erklärt. Elf bedrohte Vogelarten, darunter auch der besonders seltene Takahe, fühlen sich heute auf Tiritiri Matangi Island zu Hause. Great Barrier Island ist vor allem durch seine vielen schönen Wanderwege bekannt. Wege mit einer Strecke von insgesamt mehr als 100km erstrecken sich über diese schöne, abgeschiedene Idylle.

 
Hot Water Beach

An der Ostküste der Coromandel Halbinsel befindet sich der Hot Water Beach. Ein herrlich gelegener Strandanschnitt, der täglich von Hunderten Touristen besucht wird. Der Grund dafür ist der Heißwasserstrand, wo man gegen 13 Uhr bei Ebbe anfangen kann, sich ein großes Loch in den Sand zu schaufeln. Unter dem Sand befinden sich Thermalquellen und wenn man tief genug kommt, kann man im heißen Thermalwasser sitzen. In weniger Entfernung sieht man Delphine springen.

 
Huka Falls

Huka bedeutet in der Sprache der Maori "Schaum". Und davon sieht man eine ganze Menge. Die türkisfarbigen Wassermassen bieten hier ein ohrenbetäubendes und imposantes Spektakel, wenn sie aus dem Tauposee über die Millionen Jahre alten Huka Falls stürzen. Die Fälle sind bis zu neun Meter tief und pro Sekunde schießen hier bis zu 270 Kubikmeter Wasser die Felstreppe hinab. Unten angekommen, heißen sie dann Waikato River und sind somit der Beginn von Neuseelands längstem Fluss von 425 Kilometern Länge.

 
Kahurangi Nationalpark

Im Nordosten der Südinsel erstreckt sich der Kahurangi Nationalpark auf mehr als 450.000 ha. Die vielfältigen Landschaften besitzen eine atemberaubende Schönheit mit Seen, Flüssen, Bergen, Wäldern, Höhlen, Mooren und Klippen, ohne die hunderte von exotischen Pflanzen und Tierarten zu vergessen, die vom Aussterben bedroht sind. In diesem Park spielt auch die Geschichte eine große Rolle, denn es gibt seltene Überreste der Maori-Kultur aus dem 14. Jahrhundert sowie prähistorische Fossilien.

 
Kaikoura

Kaikoura ist eine Stadt auf der Südinsel und hat sich fast vollständig dem Ökotourismus verschrieben Es hat als erste Gemeindebehörde weltweit, die Green Globe 21 Auszeichnung für nachhaltiges Wirtschaften des World Travel and Tourism Council bekommen hat. Neben der Fischerei von Langusten und der Landwirtschaft stellt der Tourismus die wichtigste Einkommensquelle des Ortes dar. Seit 1987 kommen die Touristen um Wale, vor allem Pottwale und Delfine zu beobachten. Das Whale Watching sollten sie sich nicht entgehen lassen. Die Ausfahrten dauern ca. 2,5 Stunden. Es ist kein günstiges Vergnügen. Aber die Erlebnisse bleiben unvergessen.

 
Kauaeranga Valley

Auf der Halbinsel Coromandel liegt das Kauaeranga Valley. 21 Wanderungen bieten sich an. Dabei hat man die Wahl zwischen kurzen Spaziergängen, von einer guten Viertelstunde bis hin zu herausfordernden Wanderungen mit Übernachtung. Besonders beliebt ist der The Pinnacles Walk. Um 1900 wurde der Weg von Holzfäller und Goldgräbern angelegt und Packpferde brachten einen großen Teil des benötigten Materials in den Wald. Hier wandert man durch einen Wald voll mit Kauris, Rimus und vielen anderen neuseeländischen Bäumen. Natürlich wird der Weg auch von den unterschiedlichsten Farnarten gesäumt. Viele neuseeländische Vogelarten sind hier beheimatet.

 
Marlborough Sounds

Die Marlborough Sounds sind ein ausgedehntes Netzwerk an Wasserwegen und Halbinseln. Sie befinden sich an der Nordostspitze der neuseeländischen Südinsel. Obwohl die Marlborough Sounds zumeist als fjordähnlich bezeichnet werden, wurden sie nicht von Gletschern ausgeformt. In Wirklichkeit entstanden sie, als Erdbewegungen den Boden im ganzen Gebiet langsam absenkten und das Wasser somit in die tief gelegenen Täler eindringen konnte. Das gesamte Gebiet umfasst etwa 4.000 km² und beinhaltet zahllose Meeresarme, Inseln und Halbinseln. Die Landflächen sind zum Großteil von endemischen Regenwald bewachsen und sehr dünn besiedelt. An den Buchten gibt es abgelegene Sandstrände. Die größten Buchten sind der Queen Charlotte Sound, der Pelorus Sound und der Kenepuru Sound.

 
Milford Sound

Der Milford Sound ist ein 15 Kilometer langer Fjord und befindet sich auf der Südinsel Neuseelands. Er ist die wichtigste Touristenattraktion des Fiordland-Nationalparks und gehört zum Weltnaturerbe der UNESCO. Benannt wurde er nach dem walisischen Ort Milford Haven benannt. In der Sprache der Māori heißt er Piopiotahi. Entsanden ist der Fjord durch die Gletscherbewegungen der Eiszeiten. Er erstreckt sich 15 Kilometer von vom Meer ins Land und wird von bis zu 1200 Meter hohen Felswänden umgeben. Die höchste Erhebung ist der Mitre Peak mit 1692 Metern.

 
Moeraki Bolders

Die Moeraki Boulders sind Felsblöcke in der Nähe des kleinen Ortes Moeraki verteilt an der Küste der Südinsel von Neuseeland liegen. Es sind Felsen, die sich vor ungefähr 65 Millionen Jahren gebildet haben. Ihre runde Form ist außergewöhnlich. Sie wurde nicht von Wind und Meer geformt, sondern durch einen Kristallisierungsprozess. Einer Legende der Māori nach entstanden die runden Felsblöcke jedoch auf ganz andere Weise. Sie sagen, es seien Flaschenkürbisse. Diese sollen von dem großen Reisekanu Areiteuru gefallen sein, als das Kanu vor etwa 1000 Jahren Schiffbruch erlitt.

 
Mount Aspring Nationalpark

Der 3550 km² große Mount-Aspiring-Nationalpark wurde 1964 eingerichtet und ist ein Traumland mit Bergen, Gletschern, Flusstälern und alpinen Seen. Er besticht vor allem durch seine atemberaubenden Landschaften. Hier befinden sich abgeschiedene, unberührte Gletscher, Berge und Täler. Einige der schönsten Wanderungen Neuseelands sind in diesem Park zu finden. Im Süden grenzt er an den Fiordland-Nationalpark. Namensgeber des Parks ist 3033m hohe Mount Aspiring. Seit 1990 gehört das Gebiet zum Weltnaturerbe der UNESCO.

 
Napier

Früher verteilte sich Napier auf ein kleines Festlandgebiet und auf einige Inseln umgeben von ausgedehnte Sümpfen. Dieses änderte sich schlagartig, als Napier und die Hawke Bay am 3. Februar 1931 von einem Erdbeben der Stärke 7,9 auf der Richter-Skala mit anschließendem Feuer zerstört wurde. Dadurch änderte sich die Landschaft vollständig. Das Erdbeben ließ den Erdboden um 2 Meter heben, dadurch verschwanden die Sümpfe und Inseln und 40 km² Neuland entstanden. Die Stadt wurde trotz der Weltwirtschaftskrise komplett im Art Déco-Stil wieder aufgebaut. Es sollte eine Botschaft an die Menschen sein eine neue Epoche zu beginnen. Napier wird als die am Besten erhaltene Art-Déco Stadt angesehen, nur in South Beach Miami befinden sich ähnlich viele Art-Déco-Gebäude wie hier. Ein Bummel durch die Straßen ist sehr beeindruckend. Die Gebäude erstrahlen in unterschiedlichen Farben und versprühen einen zeitlosen harmonischen Ausdruck. Die durchschnittliche Sonnenscheindauer ist eine der höchsten des Landes. Die Gegend um Napier hat außerdem einen recht geringen durchschnittlichen Niederschlag, der zum guten Wachstum und Geschmacks des Weines beiträgt, der hier angebaut wird.

 
Ninety Miles Beach

Der Ninety Mile Beach ist ein Strand an der Westküste im äußersten Norden der Nordinsel Neuseelands. Der Strand soll einer der schönsten der Welt sein. Der Name Ninety Mile Beach ist irreführend denn er ist in Wirklichkeit nur 88 Kilometer (55 Meilen) lang. Es ist erlaubt den Strand mit dem Auto zu befahren. Dies ist allerdings nur mit einem Allrad Fahrzeug zu empfehlen. Die Bentzung ist ausdrücklich auf eigene Gefahr. Immer wieder bleiben unvorsichtige und leichsinnige Autofahrer im lockeren Sand oder im Wasser stecken. Oft endet dieses mit dem Verlust des Autos an die Flut, da am Ninety Mile Beach kein Abschleppdienst zu Hilfe kommt. Die Befahrung des Strandes durch Mietwagen ist nicht zu empfehlen. In der Regel gilt bei Mietwagen in Neuseeland für Strände kein Versicherungsschutz und teilweise ist sogar das Befahren des Ninety Mile Beach durch die Autovermietung ausdrücklich verboten.

 
Orakei Korako

30 Minuten nördlich von Taupo, an den Ufern von Lake Ohakuri liegt das Orakei Korako, das Land der Geysire. Orakai Korako ist wahrscheinlich das am besten erhaltene Geothermalgebiet Neuseelands und eines der schönsten der Welt. Zahlreiche Geyire pusten hier heißes Wasser in den Himmel, Schlammlöcher blubbern und das alles in herrlicher Natur.

 
Otago Halbinsel

Die Otago-Halbinsel befindet sich direkt vor Dunedin, der viertgrößten Stadt Neuseelands. Das hügelige Weideland im Landesinneren und die wild zerklüftete Steilküste erinnern an Schottland, die Highcliff Road in der Mitte des Landstreifens bietet einen spektakulären Ausblick auf den Pazifik. Schöne Buchten sind über kleine Pfade zu erreichen, in denen Hooker's Seelöwen, seltene Gelbaugenpinguine, von denen es nur 1000 geben soll, Robben und Kormorane leben. Im Norden der Halbinsel liegt das bekannte Vogelschutzgebiet am Taiaroa Head. Es beherbergt die einzige Festlandkolonie von Königsalbatrossen. Ein besonderes Erlebnis ist sicher die Beobachtung von Gelbaugenpinguinen. Aus Verstecken heraus lassen sich die Tiere mit dem leuchtend gelben Streifen am Kopf beobachten. Abends kommen sie an Land, um ihre Nester zu besuchen.

 
Paparoa National Park

Der Paparoa National Park wurde 1987 gegründet. Es ist ein relativ kleiner Park, der aber eine erstaunliche Vielfalt an Landschaften bietet. Die Berge bestehen vor allem aus Kalkstein. Er ist besonders wegen der Pancake Rocks am Dolomite Point bekannt. Hohe Bergrücken, beeindruckende Schluchten, große Höhlenformationen und bizarre Platten zeichnen diese Gegend aus. An der Küste haben Wellen sich durch den Kalkstein geschnitten. Aus zahlreichen Blowholes spritzende Fontänen von Meerwasser die durch Öffnungen im Gestein gedrückt werden. Ein großer Teil des Parks ist mit üppigem Tiefland Regenwald bewachsen. Gigantische Bäume überragen den dichten Dschungel. Wanderungen an der einsamen Küste oder im Hinterland bieten sich an.

 
Queen Charlotte Track

Der Queen Charlotte Track ist ein 71 km langer Pfad durch tolle Fjordlandschaft und Regenwald im Marlborough Sound auf der Südinsel. Im Sommer ist der Track ziemlich stark frequentiert und die Unterkünfte unterwegs können ausgebucht sein. Normalerweise kann man den kompletten Pfad an 4 Tagen machen, wer weniger Zeit investieren will kann sich auch einen Abschnitt aussuchen. Es gibt Wassertaxis, die einen zu den verschiedenen Stationen bringen und von diesen auch wieder abholen. So kann man einfach nur eine Tagestour von einer "Haltestelle" zur nächsten machen und muss sich nicht um die Unterkünfte kümmern.

 
Queenstown

Queenstown liegt umgeben von majestätischen Bergen auf der Südinsel Neuseelands. Die Stadt schmiegt sich malerisch um den kristallklaren Wakatipu-See. Queenstown gehört zu den weltweit ersten Reisezielen für Extremsportler und Adrenalin Suchern. Denn hier wartet der weltweit höchste Bungeesprung, aufregende Speedboot-Touren oder Rafting. Da der Ursprung der belebten Stadt in einem alten Goldminencamp liegt, findet man eine Vielzahl von unterschiedlichen Kulturen, deren Wurzeln auf beinahe allen Kontinenten zu finden sind. Dies spiegelt sich vor allem auch in den zahlreichen Küchen und delikaten Speisen wider, die in den vielen kleinen einladenden Restaurants und Bars im historischen Stadtkern angeboten werden. Bekannt ist die Region auch für ihr hervorragendes Weingebiet und ihre erstklassigen edlen Tropfen.

 
Rotorua

Rotorua ist ein Kurort auf der neuseeländischen Nordinsel und hat 54.900 Einwohner. Er liegt in der Region Bay of Plenty. Das gesamte Gebiet ist bekannt für seine geothermalen Aktivitäten. Hier gibt es zum Beispiel viele unterschiedliche Geysire, die teilweise bis zu 20 Meter hohe Fontänen heißen Wassers ausstoßen können. Der Ortsname Rotorua hat seinen Ursprung in der Sprache der Māori und bedeutet frei übersetzt "Zweiter See". Das heutige Rotorua wurde erst um 1830 von den Māori, die landeinwärts zogen, gegründet. In den 1860er Jahren war die Gegend ein bedeutender Schauplatz der Neuseelandkriege.

 
Stewart Island

Stewart Island ist Neuseelands dritte und südlichste Insel. Sie wird von der Südinsel durch die 30Kilometer breite Foveaux Strait getrennt. Es ist ein Ort der Stille und Schönheit. Hier kann man das Vogelgezwitscher und Meeresrauschen genießen sowie den urwüchsiger Urwald verforschen. Erreichbar isr die Insel mit der Fähre von Bluff. Die Fahrt dauert nur eine Stunde. Die Insel ist ein Paradies für Wanderer mit einer grossen Auswahl an Wanderwegen, die alle in der Halfmoon Bay starten.

 
Taranaki, Mount Egmont

Der Taranaki ist ein 2518 m hoher Vulkan mit einem perfektem spitzen Kegel im Westen der Nordinsel. Die letzte Eruption fand 1755 statt und soll neben Lavaflüssen auch mit Eruptionen einhergegangen sein. Der von den Māori Taranaki genannte Berg wurde von James Cook nach dem Earl of Egmont in Mount Egmont umbenannt. Der Berg erhielt jedoch wieder seinen alten Namen, und nur der ihn umgebende Egmont-Nationalpark erinnert an den Adligen, der nie in Neuseeland gewesen war. In diesem Park gibt es herrliche Wanderwege auch läßt sich der Taranaki besteigen. Dies sollte allerdings nur mit einem Führer erfolgen.

 
Te Urewera Nationlapark

Der Te Urewera Nationalpark bildet die größte, noch zusammenhängende Urwaldfläche auf der Nordinsel. Der Park umfasst mehr als 212.000 Hektar. Damit ist er der viertgrößte Nationalpark Neuseelands. Die Landschaft ist wild und rauh, unzählige Wasserfälle und Seen prägen den Landstrich. Ein Großteil des hügeligen Waldgebiets ist ist kaum zugänglich. Ein Glück für zahlreiche heimische Tierarten wie den Kiwi, die hier ein Zuhause gefunden haben. Auch viele seltene Pflanzen konnten sich hier ansiedeln. Im südlichen Teil befinden sich zwei der Schätze des Parks, die Seen Waikaremoana und Waikareiti. Sie gelten als die schönsten Seen Neuseelands.

 
The forgotten world highway

Der 151 Kilometer lange Forgotten Highway zwischen Stratford (Südeingang des Egmont National Park) und Taumarunui ist eine der einsamsten und abgeschiedensten Straßen Neuseelands. Auf ca. 40 Kilometern Länge ist der Higway (SH43) unbefestigt. Durch seine zahlreichen Bezüge zur Geschichte der Region, der interessanten vielfältigen Landschaft sowie zahlreicher geologischer Besonderheiten hat diese Straße jedoch vor allem für Touristen einen besonderen Reiz. Rund 3 Stunden benötigt man für die Strecke in einer Richtung mit dem Pkw, Campervans benötigen eine Stunde mehr.

 
Tongariro Nationalpark

Der Tongariro ist ein Vulkan auf der Nordinsel Neuseelands. Nach diesem 1968 m hohen Berg ist der Tongariro-Nationalpark benannt. Obwohl er weniger auffällig und niedriger als die benachbarten Vulkane Ngauruhoe und Ruapehu ist war er in der Vergangenheit der aktivste Vulkan. Die Überreste mit den verstreuten Kratern sind das Resultat massiver Eruptionen. Die Kraterseen werden wegen ihrer leuchtenden Farben als Emerald Lakes bezeichnet. Der Tongariro Nationalpark ist reich an Kultur, an atemberaubenden Landschaften und einzigartigen Formen. Es besteht die Möglichkeit den Tongariro zu erwandern. Dieser Weg wird als einer der schönsten der Welt beschrieben. Der Tongariro Alpine Crossing führt auf 17 km vorbei an einer unvergleichlichen Vulkanlandschaft, die einen in seinen Bann zieht. An einem schönen Tag zeichnet sich der Tongariro Crossing durch exzellente Fernblicke zu Neuseelands größtem See Lake Taupo oder sogar dem am westlichen Horizont befindlichen Vulkan Mt Taranaki aus.

 
Ulva Island

Ulva Island (früher Coopers Island) ist eine kleine Insel im Paterson Inlet auf Stewart Island in Neuseeland. Sie ist nach der Insel Ulva der Inneren Hebrides in Schottland benannt. 1996 wurde die Insel nach einem Ausrottungsprogramm für rattenfrei erklärt und auf der Insel ausgestorbene Vögel wurden neu angesiedelt.

 
Waipoua Kauri Forest

Die 91km² Wald kaufte die Regierung 1876 von den Maori, ein teil wurde nie gefällt. 1952 stellte die Regierung den Wald unter Naturschutz. Kurze Wanderwege führen zu einem Aussichtspunkt, zu jungen Kauri Schonungen und den größten bekannten Kauri Bäumen Neuseeland, dem 56m hohen Tane Mahuta und Te Mahuta Ngahere, dem sogenannten "Vater der Bäume". Es wird geschätzt, dass der Setzling dieses Baumes zu Christi Geburt bereits grünte. Der Stammumfang ist einfach unbeschreiblich. Eine Seitenstraße am Ende des Parks führt zu einem 300m hoch gelegenen Aussichtspunkt über dem mehrgeschossigen Regenwald. 

 
Waitangi

Waitangi ist ein kleines Ort an der Bay of Islands auf der Nordinsel. Bekannt geworden ist es nur durch den "Treaty of Waitangi". Am 6. Februar 1840 unterzeichneten Captain William Hobson, der Abgesandte der britischen Krone, und 45 Maori Häuptlinge diesen Vertrag. In ihm ordneten sich die Maoris der britischen Krone unter. Sie bekamen dafür den Schutz der Krone und wurden gleichzeitig britische Staatsbürger mit allen Rechten und Pflichten. Den Maoris wurde das Recht auf exklusive Nutzung all ihres Landes, ihrer Wälder, Fischgründe usw. zugesichert. Nur die Krone durfte Land von den Maoris kaufen. Dadurch sollte der Grundstückshandel in geordnete Bahnen geleitet werden, um zu vermeiden daß weiße Siedler die Maoris betrügen. Besonders sehenswert sind hier auf einem Hügel gelegen der Platz an dem der Vertrag unterschrieben wurde. Hier steht auch ein nachgebautes Kreigskanu von ungeheurem Ausmaß.

 
Waitomo Caves

Südwestlich von Otorohanga (ca. 60 km südlich von Hamilton) auf der Nordinsel liegt das weitverzweigte Karsthöhlensystem der Waitomo Caves. Die Haupthöhle wird von einem Bach durchflossen. Sie wurde erstmals 1887 erforscht. An der Decke befinden sich Glühwürmchen. Die Besucher der Höhlen können diese mit einem Boot erkunden und in der Dunkelheit die Leuchtgirlanden erkennen, die von der Decke herunterhängen.

 
Wellington

Wellington ist die Hauptstadt von Neuseeland und nach Auckland der zweitgrößte Ballungsraum des Landes. Sie hat 450.000 Einwohner und befindet sich an der Südspitze der Nordinsel des Landes. Das Gebiet ist das politische und kulturelle Zentrum des Landes. Bekanntheit erlangte es für seine malerische Lage zwischen Naturhafen und grünen Hügellandschaften, in die abgestufte Vororte eingebettet sind, die oft aus kolonialen Villen bestehen. Die Māori-Bezeichnung ist Te Whanganui-a-Tara und bedeutet „Der große Hafen des Tara“. Durch die Cookstraße wird die Stadt von den Marlborough Sounds auf der Südinsel getrennt. An klaren Tagen kann man von Wellington aus die oft schneebedeckten Kaikoura Ranges im Süden erkennen. Nördlich des Großraums befindet sich die Kapiti Coast mit ihren ausgedehnten weißen Sandstränden, während das Stadtgebiet im Osten durch die Rimutaka Range von den bekannten Weinbaugebieten im Wairarapa getrennt wird.

 
Westland Tai Poutini Nationalpark

Der Westland Tai Poutini National Park ist 117 ha groß und wurde 1960 eingerichtet. Er befindet sich an der Westküste inmitten der Südinsel. Die kleinen Orte Fox Glacier und Franz Josef befinden sich an der Grenze des Nationalparks. Die am nächsten gelegene Stadt im Norden ist Hokitika. Der Westland Tai Poutini Nationalpark erstreckt sich von den Gipfeln der Southern Alps bis hin zu den einsamen Stränden der wilden West Coast. Das östliche Gebiet teilt sich der Nationalpark mit dem Aoraki Mount Cook National Park. Der Park gehört zum UNESCO Weltkulturerbe.

 
Whakarewarewa

Whakarewarewa ist ein geothermisch aktives Areal im Stadtgebiet von Rotorua in Neuseeland. Der vollständige Name lautet Te Whakarewarewatanga O Te Ope Taua A Wahiao, was Der Aufstand der Krieger von Wahiao bedeutet und von Einheimischen oft als Whaka abgekürzt wird. Früher stand hier die von Holzpalisaden umgebene Māori-Festung Te Puia. Whakarewarewa ist das größte, noch existierende Geysirfeld in Neuseeland. Es besteht aus etwa 500 heißen Quellen, Schlammtöpfen und Geysiren, von denen sieben derzeit aktiv sind. Der berühmteste unter ihnen, der Pohutu-Geysir, bricht etwa stündlich aus und schleudert Material bis zu 30 Meter hoch.

 
Whanganui Nationalpark

Der Whanganui Nationalpark ist nach dem gleichnamigen Fluss Whanganui benannt, Neuseelands längsten schiffbaren Fluss. Der Fluss beginnt sozusagen im Rücken der Vulkane des Tongariro Nationalparks und hat sich einen mühsamen Weg bis in die Tasman See gesucht. Der Nationalpark umfasst den oberen und mittleren Teil des Whanganui Flusses. Die Landschaft des Whanganui Nationalpark wird durch die tiefen und steilen Flusstäler, deren Abhänge mit Wäldern bedeckt sind, bestimmt. Der Nationalpark liegt in der Mitte eines großen Sedimentbeckens, der Tonstein ist das vorherrschende Gestein. Durch die Wasserkraft ergeben sich in diesem leicht zu formenden Material die bizarrsten Gebilde. Für Vogelbeobachter ist der Whanganui Nationalpark ein wahres Paradies.

 
White Island

White Island ist Neuseelands einziger aktiver Vulkaninsel und vielleicht die meist besuchte der Erde. Der vollständige Māori-Name für diese Insel ist Te Puia o Whakaari, was „der dramatische Vulkan“ oder auch „sichtbar machen“ heißt. Viele Wissenschaftler, Vulkanologen sowie auch Touristen besuchen jährlich diese Insel. Eine Wanderung auf White Island erinnert an einen Gang auf dem Mond oder auf der Oberfläche des Mars. Überall entweicht aus zischenden Fumarolen schwefliger Dampf. Daher ist die Oberfläche des Vulkans mit ausgeschiedenem hellgelbem Schwefel bedeckt. In der bizarren Mondlandschaft gibt es außer einer kleinen Tölpelkolonie kein Leben.

 
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